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Der Ostwind ist ein paar Tage über die weite Nordsee gefegt. Leichter Wellengang wirbelt nur ein wenig Sand am Meeresgrund auf, sonst ist das Wasser völlig klar. Wenn man jetzt ins Wasser geht, kann es passieren, das man auf einen Steinbutt tritt, der sich im Sand versteckt hat. 

Die Sonne verschwindet bald hinter dem Horizont, aber der Abend dauert noch lange und die Luft ist warm. Das Steinbutt Angeln an der Nordsee ist nicht nur ein großes Naturerlebnis, sondern äußerst spannendes Angeln, ganz dicht am Fisch.

WANN ANGELN?

Die Saison beginnt im Frühjahr, je nach Wetterlage. Oft werden die ersten Fänge im April berichtet, und danach wird es nur noch besser und besser. Es handelt sich um eine recht einfache Art zu angeln, die für jeden geeignet ist. Sowohl der Steinbutt als auch das Angeln auf Steinbutt werden immer beliebter. Das Wetter ist aber beim Angeln von großer Bedeutung. Man kann Steinbutt bei leichtem Westwind fangen, aber die besten Chancen hat man, nach ein paar Tagen kräftigem Ostwind. Die Wasseroberfläche ist dann ruhiger und der ablandige Wind sorgt für eine Unterströmung.

Die Morgen- und Abendstunden haben eine magische Wirkung auf die Plattfische. Darüber hinaus glauben die meisten Angler, dass man in der Stunden ums Hochwasser angeln sollte. Es wird Brandungsangelausrüstung verwendet und als Köder kommen Seeringelwürmer, Fischstücke und Krabben zum Einsatz.

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DIE ANGELAUSRÜSTUNG

Die Rute sollte etwa 2,70 Meter lang sein und ein Wurfgewicht von 30 bis 60 Gramm haben. Das reicht für gute Wetterverhältnisse aus und erlaubt auch einen ordentlichen Steinbutt sicher zu landen. Die Rolle hat keine große Bedeutung. Dazu sollte eine 0,30 mm monofile Schnur verwendet werden. Da die Schnur durch den Sandboden schnell verschlissen wird, sollte man keine dünnere, geflochtene Schnur verwenden.

ANGELN MIT BUTTLÖFFEL

Buttlöffel gibt es in Dänemark erst seit ein paar Jahren, haben sich aber inzwischen bewährt. Ein Buttlöffel erinnert an einen Blinker, ist aber kompakter und kann bis zu 120 Gramm schwer sein. Durch seine Form bleibt der Buttlöffel beim Einholen am Boden und wirbelt Sand auf.

Plattfische sind Raubfische, die auf Sicht jagen. Daher spielt, wie bei anderen Raubfischen auch, die Farbe des Kunstköders eine Rolle. Ist das Wasser trübe eignen sich kräftige Farben gut. Diese Wecken die Aufmerksamkeit und Beißlaune des Fisches. Bei klarem Wasser sollte man dezentere Farben wählen, dann kann ein zu greller Kunstköder eher abschreckend wirken.

DIE MONTAGE

Eine Steinbutt Montage funktioniert wie folgt. Binde einen Kreuzwirbel an die Hauptschnur. An eine Öse kommt ein kurzes Stück Schnur mit einfachem Haken. An die andere Öse kommt ein 40 bis 50 cm langes Stück Schnur, an dem der Buttlöffel befestigt wird. Am Buttlöffel wird wiederum ein 40 bis 50 cm langes Stück Schnur mit Haken befestigt. Die Haken sollten für das große Maul des Steinbutts recht breitschenkelig sein. Das Auswerfen der Montage sollte in einem ruhigen und kontrollierten Schwung erfolgen. So ist die Gefahr des Verhedderns am geringsten. Am besten sind kurze Würfe im 45° Winkel.

Wenn man es auf kleinere Plattfischarten abgesehen hat, können als Köder Seeringelwürmer, Wattwurm und kleine Fischstücke verwendet werden. Hat man den Steinbutt im Visier, ist man besser mit ganzen sandaalen oder größeren Fischstücken als Köder bedient.

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